historische Tankstellenmarken

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Erdölwerke FRISIA

Die Erdölwerke Frisia AG waren eine Raffinerie mit zugehörigem Tanklager im Emder Hafen, deren Benzin auch an einer eigenen Tankstellenkette unter dem Markennamen FRISIA (Sloga:n FRISIA - Das große Markenbenzin zum fairen Preis) verkauft wurde.

Der Grundstein zur Raffinerie wurde 1957 vom Schweizer Gottlieb Duttweiler gelegt, der den etablierten Ölkonzernen mit niedrigen Preisen Konkurrenz machen wollte und daher eine eigene Versorgung für seine Migrol-Tankstellen brauchte.

Trotz der Eröffnung eines weiteren Tanklagers im Emder Ölhafen und der Umstellung auf leichtes Heizöl wurde die Raffinerie mit dem mittlerweile aufgebauten FRISIA-Tankstellennetz mit rund 700 Stationen 1965 an die Saarbergwerke verkauft, die wegen der

fehlenden Wirtschaftlichkeit aber bereits im Juli 1970 an die Gulf Oil Corp. weiterverkauften.

Auch die Veba, welche die Raffinerie im August 1973 übernahm und das Tankstellennetz an die Stinnes KG weiterverkaufte (Markenname Fanal), konnte die Ertragslage der Frisia nicht ändern.

Auch der letzte Wiederbelebungsversuch durch die belgische Tochter des Ölhändlers Aectra aus Texas/USA,[..] scheiterte im Januar 1992 mit dem Konkurs und der endgültigen Schließung der Raffinerie.

Zitat aus der Seite „Erdölwerke Frisia“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. März 2009, 17:40 UTC. (Abgerufen: 8. Mai 2009, 07:58 UTC)

MODELLE DER FÜNFZIGER JAHRE:

Tanksäule Avia - Tankstelle

Zapfsäule
Hersteller: Salzkotten
Baujahr: 1956

Ölkabinett mit Kühlwasserkanne

MODELLE DER SECHZIGER JAHRE:

Super Zapfsäule
Hersteller:
Gilbarco Schwelm

Benzin Zapfsäule
Hersteller: Salzkotten
Modell »Export«

Getriebeölpumpe